Rezension: Zivilprozessordnung Kommentar (Thomas/Putzo)

Als Rechtsreferendar stellt sich zu Beginn der zweijährigen praktischen Ausbildung die Frage nach der Anschaffung einschlägiger Kommentarliteratur. Ein wichtiger Ratschlag gleich vorangestellt: Kommentare kaufen, die auch im Examen zugelassen sind und von Beginn an mit ihnen arbeiten. In vielen Bundesländern – darunter Baden-Württemberg – ist der Thomas/Putzo für die Zivilprozessordnung (ZPO) der zugelassene Kommentar.

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Rezension: Beck-Kommentar zum Wohnungseigentumsgesetz (Sauren)

Dieser Beitrag widmet sich einem Nischenthema in der juristischen Ausbildung, das später aber große Relevanz in der anwaltlichen Praxis besitzt: das Wohnungseigentumsgesetz. Wo verschiedene Personen gemeinsames Eigentum an Immobilien halten, ist die Anzahl an Streitpotential natürgemäß groß. Der vorliegend rezensierte Titel ist aus der Beck’schen Komtakt-Kommentarreihe und als Standardwerk zu bezeichnen.

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Rezension: Die Arbeitsmethode des Zivilrichters (Schellhammer)

Um es mit dem zweiten juristischen Staatsexamen aufnehmen zu können, ist neben vertieften Kenntnissen im Zivil- und Zivilprozessrecht eines ganz wichtig: der Umgang mit Prozessakten. Anhand von Sachverhalten beschreibt der Autor Kurt Schellhammer die Bestandteile des Zivilurteils. Der Titel ist Programm: Die Arbeitsmethode des Zivilrichters.

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Rezension: Die Assessorklausur im Zivilprozess (Knöringer)

Wer als Rechtsreferendar nach einem Lehrbuch für die Zivilstation fragt, bekommt so gut wie immer das Standardwerk „den Knöringer“ empfohlen. Was es mit dieser Empfehlung auf sich hat und welches die Stärken und Schwächen dieses Lehrbuches sind, wollen wir nachfolgend darstellen.

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Rezension: Arbeitsrecht (Wörlen/Kokemoor)

Studierende der Rechtswissenschaften sind in Sachen Ausbildungsliteratur vieles gewohnt: verständliche Lehrbücher und weniger verständliche, übersichtlich und unübersichtlich aufbereitete, solche, die man gerne ausführlich liest und andere, bei denen man froh ist, wenn die Klausur bzw. das Examen geschrieben ist, um sie schnell verkaufen zu können. Nach Lektüre des Vahlen-Titels „Arbeitsrecht“ von Wörlen/Kokemoor ist man geneigt zu sagen: Schade, dass das Arbeitsrecht im Studium nicht eine größere Rolle spielt. Denn der Einstieg mit diesem Lehrbuch gelingt spielend. Ein Lehrbuch mit Seltenheitswert.

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JuS-Lesetipp 05/2013: „Anfängerklausur – Zivilrecht: Minderjährigenschutz und AGB – Der minderjährige Student“

Für den Monat Mai empfehlen wir den von Andrea Sautter und Christian Karl von den Universitäten Heidelberg und Mannheim verfassten Beitrag, der einen äußerst klausur- und examensrelevanten Themenkomplex aufgreift: das Minderjährigenrecht. Vorliegend geht es um den speziellen Fall eines 17-jährigen Studenten, der mit Erlaubnis seines Vaters ein Studium beginnt und alsbald einen Darlehensvertrag abschließt, was wiederum seinem Vater missfällt. Brisanter Zusatz: Infolge der Angelegenheit erkrankt der Vater an einer Depression, so dass der Aspekt des Schmerzensgeldes dazukommt. Auch eine AGB-Kontrolle ist Teil des Gutachtens. Nicht nur aufgrund der zahlreichen Varianten ein sehr lesenswerter Artikel.

Rezension: Veranstaltungsmanagement, Event- und Messerecht (Güllemann)

Uns ist bewusst: Der Pflichtstoff fürs Examen ist umfangreich genug. Dennoch wollen wir in unregelmäßigen Abständen auch auf  Literatur hinweisen, der zwar niemals abgeprüft werden wird, jedoch den juristischen Horizont umso mehr zu erweitern im Stande ist. Der Titel „Veranstaltungsmanagement, Event- und Messerecht“ von Dirk Güllemann (2013 in der 6. Auflage erschienen) gehört zu diesen Büchern.

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JuS-Lesetipp 04/2013: “Der verdrängte Anspruch – Freie Anspruchskonkurrenz, Spezialität und Subsidiarität im Privatrecht“

Für den Monat April 2014 möchten wir Ihnen den von Dr. Chris Thomale von der Universität Freiburg verfassten Beitrag mit dem Titel „Der verdrängte Anspruch – Freie Anspruchskonkurrenz, Spezialität und Subsidiarität im Privatrecht“ nahelegen. Thomale gibt Antworten auf die Fragen, wie zu verfahren ist, wenn mehrere Ansprüche bzw. Ordnungssysteme aufeinandertreffen und damit Konkurrenzsituationen entstehen. Der Artikel ist auch lesenswert vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in Examensklausuren in Bezug auf Anspruchskonkurrenz immer wieder unbekannte Einzelfragen auftreten, denen man nur mit dem Werkzeug der Argumentation sinnvoll begegnen kann. Dieses Werkzeug wird in dem Beitrag anhand mehrerer Beispiele vermittelt.

JuS-Lesetipp 03/2013: „Grundwissen – Zivilrecht: Allgemeine Geschäftsbedingungen“

Nach zahlreichen Leser-Mails möchten wir nun dem vielfach geäußerten Wunsch nachkommen, Lesetipps aus juristischen Ausbildungszeitschriften zu geben. Zwar bitten wir um Nachsicht, dass wir nicht „die beste Zeitschrift“ küren, jedoch wollen wir innerhalb der nächsten Monate ausgewählte Artikel aus der Juristischen Schulung (JuS, Beck-Verlag) empfehlen. Für den Monat März 2013 legen wir den Artikel mit der Überschrift „Grundwissen – Zivilrecht: Allgemeine Geschäftsbedingungen“ von Prof. Stephan Lorenz und Franz Gärtner von der Universität München nahe.

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Rezension: Insolvenzrecht (Foerste)

Zwar gehört das Insolvenzrecht laut Japro nicht zum Prüfungsstoff für das Erste Staatsexamen, nichtsdestotrotz beschäftigen sich zahlreiche Studierende im Rahmen des zivilprozessrechtlichen Schwerpunktbereichs mit dieser spannenden und äußerst praxisrelevanten Materie. Das 330 Seiten starke Lehrbuch von Ulrich Foerste bietet einen guten Einstieg ins Insolvenzrecht und Antworten auf zahlreiche Fragen.

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Rezension: Schönfelder – Deutsche Gesetze (mit Premium-Ordner)

Jura-Studenten haben ihm viele verschiedene (Bei)Namen verliehen: Roter Backstein, Gesetzeswumme oder einfach nur der Schönfelder. Die Standard-Gesetzessammlung ist das Erkennungsmerkmal und zugleich Markenzeichen von Studierenden der Rechtswissenschaften und wird ab einem bestimmten Stadium des Studiums unverzichtbar. In dieser Rezension wollen wir unterschiedliche essentielle Fragen rund um den Schönfelder beantworten. Außerdem möchten wir auf die Jubiläums-Aktion des Beck-Verlags aufmerksam machen: Derzeit werden die Schönfelder-Gesetzessammlungen mit Premium-Ordner ausgeliefert. Dies gilt im Übrigen auch für die Sartorius-Sammlung.

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Rezension: Prüfe dein Wissen, Schuldrecht II (Köhler/Lorenz)

Dass die Arbeit an Fällen in der Vorbereitung auf Klausuren und Staatsexamen von unverzichtbarer Bedeutung ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Der Markt ist randvoll mit Fallbüchern, die den Studierenden einen Überblick auf jene Konstellationen verschaffen sollen, die in Klausur und Hausarbeit gestellt werden. Die Beck-Reihe „Prüfe dein Wissen – Rechtsfälle in Frage und Antwort“ mit dem Titel „Schuldrecht II“ von Helmut Köhler und Stephan Lorenz möchten wir an dieser Stelle rezensieren.

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Rezension: 20 Probleme aus dem SachenR / EBV (Gursky)

Das Sachenrecht im Allgemeinen und das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis im Besonderen bereitet Studierenden häufig Kopfzerbrechen. Lernen an Fällen ist erfahrungsgemäß eine effiziente Vorgehensweise, die eng an Klausuren und Examensarbeiten orientiert ist. Um auf das Sachenrecht zurückzukommen: Karl-Heinz Gursky bringt mit seinen beiden Titeln „20 Probleme aus dem Sachenrecht“ sowie „20 Probleme aus dem Eigentümer-Besitzer-Verhältnis“ Licht ins Dunkel der sachenrechtlichen Materie. Speziell, aber aufschlussreich.

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Rezension: Sachenrecht (Baur/Stürner)

Vorab einige Worte zum Autor: Professor Rolf Stürner, der an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg lehrt. Wer ihn als Dozent erlebt hat, weiß um sein schier unerschöpfliches Wissen, sein begnadetes systematisches Können und seine große internationale Erfahrung. Man verzeihe die Glorifizierung eines Stürner-Studierenden zum Einstieg dieser Rezension. Stürners Wissen über das Sachenrecht, das in dem Buch niedergeschriebe ist, geht weit über die gewöhnlichen Grenzen hinaus.

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Rezensionen: Internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht

Die Globalisierung schreitet voran – und mit ihr die Internationalisierung des Rechts. Internationales Zivilverfahrensrecht zählt längst zu den wichtigsten Rechtsgebieten. Denn welches Verfahrensrecht wird angewendet, wenn ein Däne und ein Deutscher in New York einen Kaufvertrag schließen? Da in Vorlesungen und Übungen meist zwei im Beck-Verlag erschienene Bücher vorgestellt werden, möchten wir aus gegebenem Anlass “Internationales Zivilverfahrensrecht” von Haimo Schack sowie den Titel “Internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht” von dem Autorenduo Brödermann/Rosengarten vergleichend rezensieren.

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Rezension: Sachenrecht (Vieweg/Werner)

Aufgrund der Komplexität des Sachenrechts, das sehr vielen Studierenden bis zum Examen hin große Probleme bereitet, wollen wir hier nach dem Titel “Sachenrecht” von Wolf/Wellenhofer ein zweites Lehrbuch von Klaus Vieweg und Almuth Werner vorstellen, das in der Reihe “Academia Iuris – Lehrbücher der Rechtswissenschaft” erschienen ist.

Im Vergleich zu Wolf/Wellenhofer ist es deutlich umfangreicher und geht auf 650 Seiten mehr mit Vollständigkeitsanspruch an die Sache heran.

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Rezension: Familienrecht (Schwab)

Das Familienrecht wird als Vorlesung (zumindest an der Universität Freiburg) im Pflichtfachbereich gerne vernachlässigt und auch unterschätzt. Für jene, die den zivilrechtlichen Schwerpunkt wählen, kommt eine (mehr praktisch relevante) Veranstaltung dazu. Für all jene, die das Familienrecht vertiefen oder erst kennen lernen möchten, bietet das Lehrbuch von Dieter Schwab eine ausgezeichnete Grundlage.

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Rezension: Gesellschaftsrecht (Schäfer)

Was ist der Unterschied zwischen einer GbR und einer OHG? Welche Gemeinsamkeiten gibt es und wer kontrolliert den Vorstand einer AG? Diese und viele weitere wichtige Fragen aus dem Gesellschaftsrecht werden in diesem Lehrbuch von Professor Carsten Schäfer anschaulich, modern und leserfreundlich beantwortet.

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Rezension: Erbrecht (Leipold)

Das Erbrecht gehört zu den gerne vernachlässigten Bereichen des Zivilrechts. Dozenten weisen jedoch zurecht auf die Examens-Relevanz hin. Dennoch werden die Vorlesungen, gerade in den mittleren Semestern, schlecht besucht. Für all jene möchten wir das Lehrbuch von Dieter Leipold empfehlen, das – mittlerweile in der 18. Auflage erschienen – ein idealer Vorlesungsersatz ist. Und nicht nur das.

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Rezension: Grundkurs ZPO (Musielak)

Wer zum Musielak greift, entscheidet sich für ein umfangreiches Lehrbuch, das den gesamten Prüfungsstoff zuverlässig abbildet. Es ermöglicht dem Studierenden, die Zivilpressordnung inhaltlich zu durchdringen.

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